Im Bürgerzentrum Mühlenviertel ist ein einzigartiges Mosaik zu sehen

Der Saarbrücker Künstler Fritz Zolnhofer wäre 125 Jahre alt geworden

Was verbindet uns mit Fritz Zolnhofer? Am 13.Januar hätte Fritz Zolnhofer einen besonderen Geburtstag begehen können.

Er lebte von 1896 bis 1965, stammt aus dem Saarland und verbrachte ein Großteil seines Lebens im Saarland. Als 24Jähriger hat er sich bei der Münchener Kunstakademie eingeschrieben.  Nach den Lehrjahren in der bayrischen Hauptstadt  und vielen Reisen durch Europa ist er dann wieder ins Saarland zurückgekehrt.

Das Leben der Bergleute, der Gruben und Kohlehalden prägten seine Werke, Sie erzählten von den hart arbeitenden Menschen. Später kamen dann Landschaftsmalerei, Stilleben und Portraits dazu. 1935 ist er mit dem Albert-Weisgerber-Preis ausgezeichnet worden..

Im Neubau des Saarbrücker Stadtdbades nach dem zweiten Weltkreig hat er sein großes Lebenswerk gefertigt. In der großen Schwimmhalle des Kaiser-Friedrich-Bades hat Fritz Zolnhofer 16 Säulen-Mosaike mit Wasser- und Meeresmotiven geschaffen (Sseepferdchen, Krebse, Muschel, Tintenfisch  u.a.m.)

In der später gebauten kleinen Schwimmhalle (für Schwimmvereine und Schulklassen) hat er ein einzigartiges Mosaik geschaffen (20 x 15 m) mit einem ganz großen Fisch und einigen kleinen fischen drumherum. Die Kacheln für das Mosik sind übrigens bei Villeroy & Boch gebrannt worden.. Dieses Riesenmosaik und die Säulen der großen Schwimmhalle sind nach dem Umbau als Wohnkomplex im Bürgerzentrum Mühlenviertel (weil denkmalgeschützt) erhalten geblieben (Zolnhofer-Cafe´) Das Mosaik kann jederzeit besichtigt werden, in der Richard-Wagner-Straße 6 (Fragen Sie bei Frau Winnen nach - Tel. 0681/93859-744). Die Landesgemeinschaft PRO EHRENAMT hat deshalb einen ganz besonderen Bezug zu Zolnhofer, weil er den Personen und Mitarbeitern mit seinen großartigen Mosaiken tagtäglich begegnet.

1961 ist Fritz Zolnhofer mit dem Kunstpreis des Saarlandes ausgezeichnet worden.